Nystagmus (Augenzittern) – Bedeutung und Behandlungsmöglichkeiten

01.02.2018

Beim Nystagmus handelt es sich um ein Zittern der Augen, dabei kommt es zu unkon­trollier­baren und rhyth­mischen Beweg­ungen der Augen. Es wird grund­sätzlich zwischen ange­borenem und erworbenem Augen­zittern unter­schieden. Weitere Klassi­fizie­rungen können nach der Schlag­richtung oder Schlagform der Augen vorge­nommen werden.

Beim ange­borenen Nystagmus versucht das Auge durch ständige sowie ruckartige Beweg­ungen ein scharfes Bild zu liefern. Oft bildet sich bei Betrof­fenen auch eine Schwach­sichtig­keit und volles Seh­ver­mögen wird nie erreicht.

Anders ist es bei einem erworbenen Nystagmus, hier ist nach einer Beheb­ung der Augen­krank­heit ein volles Seh­ver­mögen wieder möglich. Mög­liche Ursachen für ein Auf­treten sind vor allem Hirn­erkrank­ungen, neuro­logische Ursachen sowie die Ein­nahme von bestim­mten Medika­menten. Eine Abklärung beim Augenarzt sowie beim Neuro­logen sind dabei zur Fest­stellung einer Diagnose von größter Bedeu­tung.

Augen­zittern tritt aber auch in physio­logischer Form bei gesunden Menschen auf. Bei einer Bus- oder Bahn­fahrt erkennen wir durch diese Art von Augen­zittern vorbei­rausch­ende Objekte und können die Umwelt stabiler wahr­nehmen.

Nystagmus zählt zu den Augen­krank­heiten, welche bis heute nicht voll­ständig heilbar sind. Durch opera­tive Eingriffe sowie medika­mentösen Behand­lungen können die Symp­tome lediglich gemindert werden.

Bei Fragen zum Thema Augen­zittern oder Interesse an einer Kontroll­unter­such­ung in einer unserer Lasermed Augen­arzt­praxen in Berlin können Sie uns unter 030 555 753 111  oder per Mail kontak­tieren.

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