Monovision zur Korrektur der Alterssichtigkeit

07.02.2018

Bei der sogenan­nten Mono­vision wird ein Auge für die Fern­sicht, das andere für das nahe Sehen mit dem Augen­laser behan­delt.  Dichter­fürst Johann Wolfgang von Goethe und auch Kanzler Konrad Adenauer hatten von Geburt an eine natürliche Mono­vision und konnten auch in hohem Alter noch ohne Brille scharf in Ferne und Nähe sehen.  Die Mono­vision wird daher auch als „Goetheblick“ bezeich­net. Aller­dings verträgt nicht jeder­mann die neuen Sehein­drücke, die das jahr­zehnte­lang anders train­ierte Gehirn erst einmal verar­beiten muss. Darum sollten Patienten erst einmal über einen längeren Zeit­raum mit Kontakt­linsen testen, wie sie mit der Mono­vision zurecht­kommen.

Mono­vision LASIK – wie funk­tioniert es?

Das Verfahren nutzt die Eigenschaft des Gehirns, die Bilder beider Augen bis zu einer gewissen Diop­trien-Diffe­renz stimmig und scharf zusam­men­zu­setzen und mit­ein­ander zu ver­schmel­zen. Folglich wird nach der Einge­wöh­nung gar nicht mehr bewusst wahr­ge­nommen, dass das eine Auge in die Ferne, das andere aber in die Nähe schaut. Die Behand­lungs­form kommt vor allem bei Patien­ten ab 45 Jahren zum Einsatz, bei denen die Sicht auf Objekte in der Nähe nicht mehr scharf gestellt werden kann. Sie ist auch sehr gut zur Behe­bung der Alters­weit­sichtig­keit geeignet.

Die Mono­vision-LASIK läuft wie eine klassische LASIK-Behand­lung ab, hat aber nicht die perfekte Korrek­tur der Fern­sicht beider Augen zum Ziel. Es wird dabei nur die Fehl­sichtig­keit des soge­nannten Füh­rungs­auges mit dem Augen­laser voll­ständig ausge­glichen, so dass optimales Sehen in der Ferne möglich ist. An dem anderen, nicht domi­nanten Auge erfolgt nur eine teil­weise Korrektur. Leidet der Patient unter Kurz­sichtig­keit, so wird das nicht domi­nante Auge etwa -1,25 Dioptrien kurz­sichtig gelassen. Bei Weit­sichtig­keit wird das Auge kurz­sichtig gemacht. Der Patient nutzt das voll­ständig korri­gierte Auge für die Weit­sicht und das teil­weise korri­gierte Auge für die Nah­sicht.

Nach der Augen­laser-Behand­lung ist das Sehen für manche Patienten noch einige Tage unge­wohnt. Nach einer gewissen Zeit stellt sich das Gehirn aber voll­ständig auf die Differenz in der Wahr­neh­mung der beiden Augen ein. Das räum­liche Seh­ver­mögen ist nach einer Mono­vision einge­schränkt. Zum Auto­fahrern bei schlechten Licht­ver­hält­nissen wie nachts oder in der Däm­mer­ung kann eine Brille erforderlich sein. Mono­vision ist nicht nur bei der LASIK sinnvoll, sondern auch beim soge­nannten refrak­tiven Linsen­aus­tausch (RLE) oder der implan­tier­baren Kontakt­linse (ICL). Sie ist eine zusätz­liche Lösung, um künftig im Alltag ohne Brille für Nähe und Ferne auszu­kommen.

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