Gefahren beim Augenreiben

01.02.2018

Das Augen­reiben scheint eine harm­lose Handlung zu sein, jedoch birgt sie viele Gefahren vor allem bei exzes­sivem und regel­mäß­igem Reiben. Oft reiben wir uns die Augen, wenn wir müde sind. Die Tränen­drüsen im Auge pro­du­zieren bei Müdig­keit weniger Flüssig­keit und die Augen werden somit trocken und fangen an zu jucken. Das Augen­reiben bringt dabei jedoch im Grunde nichts, da die Augen den­noch trocken bleiben. Das Trocknen der Augen kann aber auch beim Fern­sehen, bei der Arbeit vor dem PC oder beim Auf­ent­halt in geheizten Räumen vor­kommen. Die opti­male Lösung ist dabei die Nutzung von künst­licher Tränen­flüssig­keit, Schlaf oder ein Spazier­gang an der frischen Luft.

Augen­reiben kann viele Gefahren mit sich bringen:

  • Unsere Hände tragen viele Bakterien mit sich, beim Augen­reiben gelan­gen diese schnell ins Auge und kön­nen Infek­tionen am Auge her­vor­rufen.
  • Oft reiben wir, auch wenn sich etwas im Auge befindet, um das Objekt zu ent­fernen. Dabei kann es jedoch zu Schäden an der Horn­haut kommen.
  • Konti­nuier­liches/ Regel­mäß­iges Augen­reiben kann zur Ver­form­ung bzw. Ver­dün­nung der Horn­haut führen, was im schlimm­sten Fall einen Kera­tokonus her­vor­rufen kann.
  • Beim Augen­reiben können Blut­gefäße im Auge platzen was das Seh­ver­mögen be­ein­träch­tigen kann.

Um zu verhin­dern, dass man sich an die Augen fasst, sollte man die Augen immer feucht halten und Reiben ver­meiden. Künst­liche Tränen­flüssig­keit wird nicht als Medi­ka­ment ange­sehen, sondern ist eine hoch ent­wickelte Imi­tation der natür­lichen Träne. Sie ist rezept­frei in Apo­theken und Dro­gerie­märkten zu erhal­ten und hilf­reich für jeden, der Erfah­rung mit trock­enen Augen hat. Es gibt außer­dem Tropfen, die den Juck­reiz verhin­dern sollen, der zu Augen­reiben führt. Diese Tropfen werden als Anti­hista­mini­kum bezeich­net und sind Mastzellen­stabili­satoren.

Exzess­ives Augen­reiben, egal ob auf­grund von chron­ischer Trocken­heit, Juck­reiz oder Gewohn­heit, sollte auf jeden Fall vermieden werden, um unan­geneh­me Folgen zu ent­gehen.

Wenn Sie etwas im Auge haben sollten, ver­suchen Sie es zu­nächst mit Tränen­ersatz­flüssig­keit oder sterilem Wasser aus­zu­waschen. Wenn dies nicht gelingt, sollten Sie so schnell wie möglich einen Augen­arzt auf­suchen. Termine zur Kon­trolle können online oder tele­fonisch unter 030 555 753 111 bei einem unserer Lasermed Augen­ärzte in Berlin verein­bart werden.

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