Flap Präparation mit dem Femtosekundenlaser

07.02.2018

Femto­sekun­den­laser: Vor­gehen bei der klassischen LASIK

Bei der klass­ischen LASIK wurde bisher im ersten Schritt der Opera­tion mit dem mecha­nischen Mikro­kera­tom (Mikro­messer) statt mit dem Femto­sekun­den­laser die Horn­haut­lamelle (Flap) ge­schnit­ten, die danach zur Seite geklappt wird, um an­schließ­end mit dem Excimer-Laser die tiefer liegende Horn­haut zu behan­deln. Hiernach wird der Flap wieder zurück­ge­klappt.

Femto­sekun­den­laser: Gene­rierung eines Flaps bei der Femto-LASIK

Bei der Femto-LASIK wird der Flap nun mit dem Femto­sekun­den­laser prä­pa­riert. Die Energie des Laser­strahls wird dabei  in einer vorher bestim­mten Tiefe im Horn­haut­inneren entladen. Dabei  tritt dann der Effekt der Photo­dis­rup­tion auf, das Gewebe wird dabei schon­ender gespal­ten als mit einem Schnitt und  das Gewebe außer­halb dieser Stelle bleibt unbe­rührt, sodass es keiner Belas­tung ausge­setzt ist. Der Femto­sekun­den­laser arbeitet sich nun von einem Horn­haut­rand zum gegen­über­liegen­den und produ­ziert flächige kleinste Luft­bläs­chen in der exakt gewün­schten Horn­haut­tiefe. Der Flap wird dann über diese Luft­bläs­chen wie bei der klass­ischen LASIK ange­hoben und zur Seite geklappt. Die an­schließ­ende Behand­lung ist iden­tisch mit der klass­ischen LASIK. Dort, wo mit dem Mikro­kera­tom die Stan­dard­ab­weich­ungen in der Flap­dicke 20-40 μm betragen, liegen diese beim Femto­sekun­den­laser nur bei 10 μm. Auch wenn Neben­wirk­ungen mit dem klass­ischen mecha­nischen Keratom sehr gering sind – nur in etwa einem von 1.000 Fällen treten diese auf-, bedeutet die Behand­lung mit dem Femto-Laser noch mehr Sicher­heit für den Patien­ten.

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